Sofern es ausschließlich nur "Entropie-V e r m e h r u n g" gäbe, dürfte es dann keine „Entropie-U m k e h r“ bezüglich "M a s s e n d e f e k t" geben!!? => Wäre dann das Antropische Prinzip unwirksam!?

  

Hier auf der 10ten Seite bringe ich den Beweis, dass andere bereits genau-so, wie ich gedacht haben.

Nachstehend bringe ich einen Kapitelabschnitt aus "Der Urknall" von BertramKöhler, was im Net unter http;\\www.bertramkoehler.de/Kos1.htm gefunden habe: Entropie und Information(Fahr). (Wahrscheinlich Prof. HansJörgFahr) 

1.Information und Entropie eines Systems sind gegenläufig. Bei Zunahme derEntropie nimmt die systemimmanente Information ab und umgekehrt. Es bestehteine Beziehung I(t) = C * exp(-S(t)/k)

In einem abgeschlossenen System nimmt die Entropie zu und die Information ab, bis ein Gleichge-wichtszustand erreicht ist, in dem die Entropie maximal und die Information minimal ist. Zerlegt man ein noch nicht im Gleichgewicht befindliches System in zwei Teilsysteme, so nimmt in dem Teilsystem mit der höheren spezifischen Entropie (heißes System) die Entropie ab und in demTeilsystem mit der niedrigeren spezifischen Entropie (kaltes System) zu, wobei die Gesamtentropie zunimmt. Betrachtet man nur das erste Teilsystem, so nimmt dort die Entropie ab und die Ordnung, d.h. die Information zu. Das Anwachsen der Entropie in einem nicht im Gleichgewicht befindlichen System ist also immer mit dem Anwachsen von Ordnung und Information in einem Teilsystem verbunden, indem die Entropie abnimmt.

2. DasBoltzmannsche H-Theorem wird oft als Begründung für die Irreversibilität Thermodynamischer Prozesse angeführt. Es gilt aber nur unter der Voraussetzung des vollständigen molekularen Chaos, das nur in unmittelbarer Nähe des thermodynamischen Gleichgewichtszustandes existiert. Schwankungen in der Nähe des Gleichgewichtszustandes sind aber immer reversibel, d.h. bei kleinem Abweichungen kehrt das System in den Gleichgewichtszustand zurück.

3. In kosmischen Gaswolken oberhalb der "Jeansgröße" existiert wegen der Selbstgravitation kein molekulares Chaos und die Gesetze der Thermodynamik sind nicht mehr anwendbar. Dies gilt in noch weit größerem Maße für Plasmawolken.

4. In kosmischen Maßstäben erfolgt die Entropieproduktion nicht in Form der Bildung eines thermo-dynamischen Gleichgewichtszustandes, sondern durch gravitative Kontraktion der Gaswolken, die mit Struktur und Informationsbildung und damit einer Minderung der Entropie in Teilbereichen verbunden ist. DieGravitationsenergie wird dabei in elektromagnetische Strahlung umgesetzt, wobei in hohem Maße Entropie produziert und in den Weltraum abgestrahlt wird. DieEntropieproduktion setzt sich fort durch Umwandlung von Fusionsenergie in Strahlungsenergie bei der Entwicklung der Sterne.

5. In einem nicht expandierenden Kosmos würde sich die Strahlungsenergie solange erhöhen, bis ein Strahlungsgleichgewicht die weitere Abstrahlung von Energie aus den Sternen verhindert. Im expan-dierenden Kosmos wird die Strahlungtemperatur aber kontinuierlich abgesenkt, so daß sich kein Gleichgewicht einstellen kann. Im expandierenden Kosmos ist die immerwährende Entropieproduktion also mit fortwährender Strukturbildung der Materie verbunden, die Evolution des Kosmos also zwangsläufig.

6. Beim Übergang zum Gravitationskollaps zu Schwarzen Löchern hört die Abgabe von Entropie aus den Sternen in den Kosmos auf und kehrt sich um. Es ist deshalb ein Endzustand des Kosmos denkbar, in dem außerhalb der Schwarzen Löcher die Gesamtentropie wieder abnimmt. Die Strukturierung des äußeren Kosmos setzt sich also fort, wobei immer mehr Materie in den Schwarzen Löchern verschwindet.

Innerhalb des Schwarzen Loches wird aber die Produktion von Entropie fortgesetzt. Die Entropie des Schwarzen Loches steigt also weiter bis ins unermeßliche an und der Schwarzschildradius wächst. Ob diese Entropie wegen der fehlenden Wechselwirkung der Entropie des äußeren Kosmos zugerechnet werden kann, ist mehr als fraglich.

7. In der Phase des Urknalls ist die Entropieproduktion ungeklärt. Bei einer Ausdehnung des Weltall mit Überschall- bez. mit Überlichtgeschwindigkeit erfolgt eine isotherme Expansion mit Entropieerzeugung. Bei Ausdehnung mit geringerer Geschwindigkeit ergibt sich adiabatische Expansion ohne Entropie-produktion bei Absenkung der Temperaturen. In dieser Phase entsteht Entropie durchWasserstofffusion und Bildung von Photonen. Die adiabatische Abkühlung verhinderte den weiteren Informations-verschleiß durch Kernfusion bis zum Eisen und hinterließ genügend freie Energie für die weitere Evolution des Kosmos inspäteren Zeiten.

[weiterlesen] (Zitat-Ende). 

Bis auf die Ansicht, dass «Entropie» in »Schwarzen Löchern« Verschwinden oder Wieder-auftauchen könne, bin ich (HP-41stein) mit dem Autor "Fahr" einig. 

Mir geht es auf dieser aktuellen 10ten Seite aber auch um die Visualisierung des "Gleichgewichts", welches (bei der 'Neuen Kosmologie' in den KuchenGrafiken) zwischen "Gravitation" (zirka 25%) und "Dunkler Energie" (zirka 75%) derzeit gelten soll.
Ähnlich, oder vielleicht noch betonter als "Fahr", bezweifle ich die Lehre der 'Neuen Kosmologie', dass dieses "Gleichgewicht" quasi eine wackelige Gratwanderung sei, bei der die "Dunkle Energie" gesiegt habe und zum beschleunigten Universum geführt habe. => Vielmehr glaube ich (ähnlich, wie "Hans-JörgFahr"?), dass der "Massendefekt" insbesondere bei der WasserstoffFusion eine allmähliche "GleichgewichtsLage" der HubbleParameter-Kurve erzeugt...
{Predigt-Ende: So weit diese heiligen Worte...}. 
 

Nachtrag: Am 5.Juni 2015 kamen in mir Zweifel auf, dass das "Entropie"Verständnis von HansJörg Fahr und ,mein' «Entropie»Verständnis auch im Fall der entropischen Entwicklung des Universums gleich seien. Denn inzwischen habe ich mir aus einem Antiquariat das Buch von HansJörgFahr "Der Urknall kommt zu Fall" besorgt.  => Zwar kann ich H.J.Fahr zustimmen, dass nicht unbedingt eine Explosion beim Urknall stattgefunden hätte; aber, eine Art Quantensprung (Phasenwechsel) beim [Nulldurchgang im 'Maya-Kalender'] müsste es schon gewesen sein. => {Zum Energiestufenvergleich: "QuarkNovae" anstatt "SuperNovae" von RachidOuyed}.
Mein Verständnis bezüglich des physikalischen Begriffs «Entropie» hängt mit dem Impulsverlust in "Newton's Cradle" mit Lehmkugeln anstatt Stahlkugeln zusammen, was m.E. mit A.Einstein's ART- Versuchen zusammenhängt, den Energie-Impuls-Tensor im "ART/SRT-Energiedreieck" zu formulieren. => «Entropie» "erscheint", wenn Verlustwärme auftritt (oder durch «Expansion» entzogen wird).
Das mag konform gehen mit dem Gleichnis vom gegenläufigen "Informationsgehalt", wie es HansJörg Fahr im Buch Lit.[553]S26 erklärt, dass nämlich (Anfangs-)Information verschlissen wird; aber, es widerspricht der Logik, dass ja später in den (Bio-)Genen höchste InformationsOrdnung entstanden sein wird. => Dieses heißt dann, dass H.J.Fahr in obigem Zitat die "Entropie-Umkehrung" temporär-lokal zulässt, aber dennoch generell (im Buch) dem 2. Hauptsatz frönt.
Ich (HP-41stein) gehe von der Logik aus, dass (im 'Maya-Kalender' nach dem Nulldurchgang beim Urknall) «Entropie» nur dann größer werden könne, sofern sie anfänglich (beim Nulldurchgang) von der Quantität "0%" sei. => Das heißt, dass ich den 2. Hauptsatz  als "unlogisch" verwerfe, sofern nicht Randbedingung des Nulldurchgangs vorausgesetzt wird.
Und, ich stimme zu, dass sie (die Entropie) schließlich maximal nur auf "100%" anwachsen könne. Aber, zwischendrin lässt die //MaterieVerklumpung//GalaxienBildung//Kristallwachstum//LebensEnstehung//IntelligenzEntstehung// es zu, dass «Entropie» (Wärmeenergie) wieder komplementär-verbraucht wird, um «Laminopie» zu erzeugen...

 

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Vielleicht ergeben sich noch Ergänzungs-Notwendigkeiten... 

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